JACQUELINE-BETHEL MOUGOUÉ wurde in Kamerun geboren, einem Land in West- und Zentralafrika. Sie ist Professorin für Afrikanische Kulturwissenschaften an der University of Wisconsin–Madison in den Vereinigten Staaten. Zuvor war sie von 2013 bis 2019 Assistenzprofessorin für Afrikanische Geschichte an der Baylor University in den USA. Mougoué ist designierte Präsidentin der Western Association of Women’s Historians (WAWH), einer internationalen Fachorganisation mit Mitgliedern aus den gesamten Vereinigten Staaten und zahlreichen weiteren Ländern weltweit (weitere Informationen hier).
Mougoué ist ausgebildete Historikerin und auf die Frauen- und Geschlechtergeschichte Westafrikas in der Mitte des 20. Jahrhunderts spezialisiert. Ihr erstes Buch, Gender, Separatist Politics and Embodied Nationalism in Cameroon (2019), wurde mit dem Frances Richardson Keller-Sierra Prize (2020), dem Aidoo-Snyder Prize (2021) sowie einer lobenden Erwähnung als Erstplatzierte der Finalistinnen (Honorable Mention – First Runner-Up) beim Pius Adesanmi Memorial Award for Excellence in African Writing (2023) ausgezeichnet. Die französische Übersetzung des Buches wird 2027 bei Spears Books erscheinen.
Für ihr zweites Buch, Pan-African Pioneers and Religious Activism in Africa, besteht bereits ein Verlagsvertrag mit der University of North Carolina Press; die Veröffentlichung ist für 2027 geplant. Ihr aktuelles Buchprojekt widmet sich der in Kamerun geborenen Thérèse Sita-Bella, Afrikas erster Filmemacherin, die zugleich die erste Journalistin und Pilotin des Kontinents war. Mougoués Forschungsergebnisse wurden in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wie dem Journal of African History, dem Journal of Women’s History und dem Journal of West African History veröffentlicht. Darüber hinaus ist sie Mitherausgeberin einer Buchreihe zu Frauen- und Geschlechterforschung in Afrika bei der University of Wisconsin Press (weitere Informationen hier und hier).

Mougoué war als Fellow und Gastwissenschaftlerin an der Bayreuth Academy of Advanced African Studies der Universität Bayreuth in Deutschland, am Merian Institute for Advanced Studies in Africa der University of Ghana in Legon, am Moore Institute for Research in the Humanities and Social Studies der National University of Ireland Galway sowie am Buffett Institute for Global Studies der Northwestern University in den Vereinigten Staaten tätig.
Derzeit gehört sie den Redaktionsbeiräten des Journal of Women’s History, von Gender & History sowie von Feminist Africa an. Darüber hinaus ist sie Mitglied des Vorstands der African Studies Association of the United States (ASA-USA). Mougoué engagiert sich außerdem aktiv in der Handwritten Letter Appreciation Society mit Sitz im Vereinigten Königreich.
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